Blattform: Gefiedert mit ovalen Fiederblättchen
Blattrand: Glatt bis leicht gesägt, schwach behaart
Blattstellung: Wechselständig
Farbe: Grün
Lebenszyklus: Laubabwerfender Baum oder Strauch
Blatt (Oberseite)



Habitus & Biologie
Die gefiederten Blätter von Gleditsia triacanthos werden bis zu 30 Zentimeter lang und sind, wie auch die ovalen Fiederblättchen wechselständig angeordnet.
Die kleinen, bis zu vier Zentimeter langen Fiederblättchen können am Rand leicht gesägt und schwach behaart sein.
Auf dem Stamm und auf den Ästen können sich dunkelrote Dornen befinden.
Die Herbstfärbung beginnt ungefähr Mitte Oktober, dann werden die Blätter abgeworfen.


Herkunft & Habitate
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt in den USA und im nördlichen Mexiko. Als Straßenbaum und Parkpflanze gelangte Gleditsia triacanthos auch in andere Regionen und konnte sich dort etablieren (Quelle).

Gleditsia triacanthos wird als Stadtbaum, Straßenbaum oder Parkbaum angepflanzt und neigt zum Verwildern. In meinem Kiez wachsen mehrere große Bäume und es sind auch viele Sämlinge und Jungpflanzen zu sehen.

Botanik & Populärnamen
Gleditsia triacanthos zählt zur Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae) und ist näher mit dem Johannisbrotbaum verwandt als mit der ähnlich aussehenden Robinie.
Im deutschen Sprachraum ist die Art auch als Lederhülsenbaum, Federbaum, Falscher Christusdorn oder Dreidornige Gledischie bekannt.
Gleditschie und Robinie
Die Gleditschie lässt sich von der ebenfalls aus Nordamerika stammenden Robinie leicht durch ihre deutlich größeren, gedrehten Hülsenfrüchte unterscheiden.
Die Blätter der Gleditschie sind kleiner als die der Robinie. Zudem wirkt Gleditsia triacanthos filigraner und wirft die Blätter bereits im Oktober ab. Bei Robinia pseudoacacia können die Blätter hingegen bis in den November grün sein und am Baum bleiben.


Robinia pseudoacacia
Phytolacca americana
Polypodium vulgare
Mercurialis annua
Digitalis purpurea
Amaranthus deflexus