Blattform: Eiförmig, oval
Blattrand: Glatt
Blattstellung: Wechselständig
Farbe: Grün mit grünen bis dunkelroten Trieben
Lebenszyklus: Mehrjährige krautige Pflanze
Blatt (Oberseite)



Blatt (Unterseite)

Habitus & Biologie
Ab dem Spätsommer, wenn ihre Beeren reif sind, ähnelt Phytolacca americana einem Strauch. Ihre Triebe verholzen jedoch nicht, sondern sterben im Herbst ab. Die sommergrüne krautige Pflanze kann bis zu drei Meter hoch werden. Von ihrer asiatischen Schwester lässt sie sich durch die eher hängenden Äste unterscheiden.
Die Blattspreiten der ovalen, eiförmigen oder breit lanzettlichen Blätter können bis zu 30 Zentimeter lang werden. Sie sind zunächst hellgrün und färben sich zum Ende des Sommers dunkelgrün. Die Stängel variieren in der Farbe von Grün bis Dunkelrot.
Alle Pflanzenteile sind giftig.


Herkunft & Habitate
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reicht von den USA bis nach Mexiko. In einigen afrikanischen, asiatischen, australischen, europäischen und südamerikanischen Regionen wurde Phytolacca americana eingeschleppt und konnte sich dort erfolgreich etablieren (Quelle).
Teils war und ist sie so erfolgreich, dass sie die einheimischen Arten verdrängt und als invasive Art gilt.

Wo ich Phytolacca americana häufig angetroffen habe ist im Pfälzer Wald, in Wäldern der Rheinebene und des Elsass. Sie besiedelt aber auch urbane Standorte, ist dort aber noch nicht so häufig zu finden wie Phytolacca acinosa.
Botanik & Populärnamen
Die Amerikanische Kermesbeere oder Amerika-Kermesbeere (Phytolacca americana) zählt zur Familie der Kermesbeerengewächse (Phytolaccaceae).


Robinia pseudoacacia
Gleditsia triacanthos
Mercurialis annua
Digitalis purpurea
Amaranthus deflexus
Parietaria judaica