Blattform: Gefiedert mit ovalen Fiederblättchen
Blattrand: Glatt
Blattstellung: Wechselständig, gegenständig
Farbe: Grün
Lebenszyklus: Laubabwerfender Baum
Blatt (Oberseite)


Habitus & Biologie
Die gefiederten Blätter von Robinia pseudoacacia werden bis zu 30 Zentimeter lang und sind wechselständig angeordnet. Die ovalen Einzelblättchen können wechselständig oder gegenständig auf dem Blattstiel sitzen. Der Blattrand ist glatt.
Vor allem bei jungen Bäumen wachsen auf den weichen Ästen dunkelrote Dornen.
Robinia pseudoacacia ist ein laubabwerfender Baum und kann bis zu 20 Meter hoch werden. Die Vermehrung erfolgt nicht nur durch Samen, sondern auch durch Wurzelschösslinge, sodass das einfache Absägen nicht hilfreich ist, wenn sie bekämpft werden muss.


Herkunft & Habitate
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt in den USA. Als Zierbaum gelangte Robinia pseudoacacia auch in andere Regionen und konnte sich dort etablieren (Quelle). Die Robinie kann sich invasiv ausbreiten und andere Arten verdrängen.

Robinia pseudoacacia wird als Zierbaum in Parks sowie als Straßenbaum verwendet. Verwilderte Robinien wachsen mittlerweile in Wäldern, an Wegrändern, auf Dämmen, an Böschungen und weiteren Standorten.

Botanik & Populärnamen
Die Gemeine oder Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) zählt zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und wird auch Scheinakazie oder Falsche Akazie genannt. Mit den Akazien ist sie nur entfernt verwandt, von ihnen lässt sie sich durch ihre zygomorphen Blüten leicht unterscheiden.
Robinie und Gleditschie
Von der ebenfalls aus Nordamerika stammenden Gleditschie lässt sich die Robinie leicht durch ihre kleineren und nicht gedrehten Hülsenfrüchte unterscheiden.
Die Blätter der Robinie sind größer als die der Gleditschie. Zudem wirkt Robinia pseudoacacia knorriger und wirft die Blätter später ab als Gleditsia triacanthos.


Gleditsia triacanthos
Phytolacca americana
Polypodium vulgare
Mercurialis annua
Digitalis purpurea
Amaranthus deflexus