Tellerkraut, Gewöhnliches

Claytonia perfoliata

Blattform: Eiförmig, rautenförmig (rhombisch), rundlich
Blattrand: Glatt
Blattstellung: Quirlig (Grundblätter), gegenständig oder verwachsen (Hochblätter)
Farbe: Grün
Lebenszyklus: Einjährig, wintergrün

Blatt (Oberseite)

Claytonia perfoliata Grundblätter
Die Grundblätter sind oval, dreieckig oder rautenförmig.
Claytonia perfoliata Hochblätter
Die Hochblätter können gegenständig angeordnet sein …
Gewöhnliches Tellerkraut Hochblatt
… oder sie sind miteinander verwachsen und sehen aus wie ein rundes Blatt.

Habitus & Biologie

Claytonia perfoliata kann im blühenden Zustand bis zu 30 Zentimeter hoch werden. Die Vegetationsperiode der einjährigen Pflanze dauert in Mitteleuropa von November bis April.

Die ersten Grundblätter sind noch eiförmig, die später erscheinenden können dreieckig oder rautenförmig sein. Der traubige Blütenstand sitzt auf zwei miteinander verwachsenen oder gegenständig angeordneten Hochblättern.

Junge Blätter können roh oder blanchiert gegessen werden, enthalten aber Oxalsäure.

Gewöhnliches Tellerkraut unter Baum
Gewöhnliches Tellerkraut im Februar unter einem Baum.
Gewöhnliches Tellerkraut Habitus
Habitus eines blühenden Tellerkrauts im April.

Herkunft & Habitate

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt im westlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika. In Europa und weiteren Regionen wächst die Art als Neophyt (Quelle).

Claytonia perfoliata besiedelt teilsonnige bis halbschattige Standorte und ist an Wegrändern, vor Häusern, in Äckern, Unkrautfluren und Gräben zu finden. Ideal sind Standorte mit gleichmäßig feuchtem Boden.

Claytonia perfoliata auf Mauer
Nur selten wächst Claytonia perfoliata auf einer Mauer.

Botanik & Populärnamen

Das Gewöhnliche Tellerkraut wird auch als Winterportulak, Kubaspinat oder Postelein bezeichnet, ist aber weder mit dem Portulak noch mit dem Spinat verwandt, sondern zählt zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae).

Gewöhnliches Tellerkraut Claytonia perfoliata