Dieser Text und auch einige Bilder stammen aus meinem Youtube-Video zum Ausgebreiteten Glaskraut.
Dieses auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Gewächs ist nicht nur mit den heimischen Brennnesseln verwandt, sondern auch mit einigen populären Zimmerpflanzen. Wie dem Bubikopf und Pilea peperomioides, besser bekannt als Ufopflanze, Glückstaler oder Chinesischer Geldbaum.

Von den Brennnesseln unterscheidet sich das Ausgebreitete Glaskraut (Parietaria judaica) nicht nur optisch, sondern auch haptisch, denn seine Blätter und Triebe sind nicht mit Brennhaaren überzogen.
Was die fotografische und filmerische Arbeit mit dieser Pflanze deutlich angenehmer gestaltet.
Warum Parietaria judaica auch Mauer-Glaskraut genannt wird, zeigen die nachfolgenden Bilder.



Im nicht blühenden Zustand kann das Glaskraut mit dem nicht verwandten Bingelkraut verwechselt werden. Die beiden Arten besiedeln zudem ähnliche Habitate.
Seinen Verbreitungsschwerpunkt hat das Brennnesselgewächs in Westeuropa, Südeuropa, Nordafrika und Westasien. Es besiedelt gerne schattige Standorte und kommt auch im urbanen Raum gut zurecht.

Die Blütezeit kann vom Frühjahr bis weit in den nächsten Winter dauern.
In milden Regionen wächst das Glaskraut als immergrüne Staude, bei heftigem Frost können die Triebe erfrieren.

Merkmale: Pflanzen- & Botanik-FAQ |

Pilea depressa
Pilea peperomioides
Urtica urens
Urtica dioica
Soleirolia soleirolii
Lamium album vs. Urtica dioica
Pilea cadierei
Urtica dioica vs. Urtica urens
Boehmeria japonica
Pellionia repens
Parietaria judaica