Dieser Text und auch einige Bilder stammen aus meinem Youtube-Video zum Großen Knorpellattich.
Mit seinen stark verzweigten und filligranen Trieben, sieht der Große Knorpellatich eher aus wie ein Strauch als wie eine krautige Pflanze.
Entfernte Ähnlichkeit besteht zu strauchigen Ginster-Arten. Mit denen Chondrilla juncea aber nicht verwandt ist.
Dass es sich beim Großen Knorpellattich um ein Gestrüppiges Kraut handelt, lässt sich gut im Winter erkennen. Denn jetzt sind nur seine Grundblätter zu sehen. Die fein verästelten Triebe sterben nämlich ab, sobald die Samen durch den Wind verbreitet wurden.

Die Grundblätter sehen denen des Löwenzahns nicht nur ähnlich, als Mitglieder der großen Korbblütler-Familie sind die Knorpellattiche mit den Löwenzähnen verwandt. Und übrigens auch mit Chicoree, Radicchio sowie dem Gartensalat, der auch als Gartenlattich bekannt ist.
Zurück zum Knorpellattich, der zur Gruppe der Kompasspflanzen zählt. Diese zumeist nicht miteinander verwandten Gewächse richten ihre Blätter oder Triebe so aus, dass die Flächen möglichst wenig direkt von der Sonne beschienen werden. Häufig ist die Richtung Nord-Süd, quasi wie bei einem natürlichen Kompass. So können sie auch in stark besonnten Habitaten überleben. Vermutlich deshalb wird Chondrilla juncea auch als Kompasslattich bezeichnet.

Chondrilla juncea ist aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen, ist in Mitteleuropa aber schon so lange nachweisbar, dass er hier praktisch als heimisch gilt.

Der Knorpellattich kann über einen Meter hoch und auch fast so breit werden, erreicht solche Höhen an urbanen oder gestörten Standorten aber häufig nicht. Seine kleinen gelben Blüten zeigt er von Juni bis Oktober. Er wächst an Wegrändern, Straßenrändern, in Unkrautfluren, auf trockenen Hängen sowie an weiteren Standorten.

Merkmale: Pflanzen- & Botanik-FAQ |

Solidago „Strahlenkrone“
Centaurea montana
Chrysanthemum zawadskii „Clara Curtis“
Chrysogonum virginianum
Römersalat
Gerbera sp.
Lactuca serriola
Senecio inaequidens
Wegwarte, Zichorie
Anaphalis triplinervis „Silberregen“
Cichorium intybus var. foliosum
Centaurea diffusa
Scorzoneroides autumnalis
Senecio barbertonicus
Matricaria chamomilla
Hieracium murorum
Antennaria dioica
Centaurea scabiosa
Xerochrysum bracteatum cv.
Chrysanthemum zawadskii „Mary Stoker“
Taraxacum sect. Ruderalia
Symphyotrichum dumosum „Niobe“
Bellis perennis cv.
Wollkopf-Kratzdistel, Wolldistel
Ageratum houstonianum
Cichorium endivia
Prenanthes purpurea
Cichorium intybus
Tagetes erecta „Schneeball“
Artemisia ludoviciana (cv.)
Brachyscome iberidifolia
Erigeron bonariensis
Osteospermum-Hybriden
Gymnocoronis spilanthoides
Dahlia „Honey“
Galatella linosyris
Leucophyta brownii
Helianthus giganteus „Sheila’s Sunshine“
Gynura aurantiaca
Hieracium pilosella
Scorzonera hispanica
Matricaria discoidea
Radicchio
Carduus nutans
Echinacea „Hot Papaya“
Helminthotheca echioides
Carlina vulgaris
Dahlia „Duet“
Gazania Hybriden
Leontodon hispidus
Acmella oleracea
Sonchus arvensis
Carlina acaulis
Lactuca sativa
Tagetes patula „Disco Orange“
Pallenis maritima
Cirsium vulgare
Artemisia vulgaris
Tanacetum macrophyllum
Silybum marianum
Kleinia patriciae
Sonchus oleraceus
Senecio leucanthemifolius ssp. vernalis
Achillea clypeolata
Sonchus asper
Chicorée
Onopordum acanthium
Cichorium intybus
Senecio vulgaris
Chrysanthemum x indicum „Julia“
Ratibida columnifera
Cota tinctoria „Lemon Ice“
Calendula officinalis
Senecio kleiniiformis
Cota tinctoria cv.
Ligularia dentata
Cirsium acaulon
Solidago canadensis
Farfugium japonicum
Helianthus salicifolius
Bellis perennis
Coreopsis verticillata „Moonbeam“
Tragopogon pratensis
Chrysanthemum cv.
Leontopodium souliei
Cirsium arvense
Curio articulatus
Gaillardia aristata „Arizona Sun“
Hypochaeris radicata
Das Natternkopf-Bitterkraut breitet sich bei uns aus.
Ratibida pinnata
Artemisia absinthium
Tragopogon dubius
Der Rainfarn ist kein Farn!
Galinsoga quadriradiata (Syn. Galinsoga ciliata)
Erigeron karvinskianus
Echinops bannaticus
Inula britannica
Achillea filipendulina
Pulicaria dysenterica