Das Frühlings-Hungerblümchen (Draba verna) ist nicht nur ein ziemlich kleiner sondern auch ein ziemlich früher Frühblüher. Es kann seine weißen Blüten schon im Februar zeigen.
Die Blätter sind nicht nur mit einfachen sondern auch mit Gabelhaaren überzogen. Das Hungerblümchen hat quasi Spliss als Naturzustand.

Wie hoch es wird, hängt vom Standort ab. Wächst es auf einer Mauer oder in Pflasterfugen, was es häufig macht, dann erreicht es oft nur Höhen von drei bis fünf Zentimetern.
In nährstoffreicher Erde kann das Hungerblümchen bis zu fünfzehn Zentimeter hoch werden.
Im urbanen Raum sind zumeist nur kleine Pflänzchen von drei bis zehn Zentimetern Höhe zu sehen.

Die Vegetationsperiode dieser kurzlebigen Pflanze dauert nur vom Winter bis in das Frühjahr. Die Hauptblütezeit des Hungerblümchens liegt im März und April. Wenn die Samen im Mai reif sind, stirbt es ab.
Draba verna ist nicht nur ein kleiner und sehr früher sondern auch ein ziemlich autarker Frühblüher und bestäubt sich überwiegend selbst. Nur gelegentlich sollen seine Blüten von Wildbienen besucht werden.
Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Regen und Wind.
Zu finden ist das Hungerblümchen an Wegrändern, in Magerrasen, auf Mauern, in Pflasterfugen sowie inrr Ruderalstellen. Es verträgt nährstoffarmen, sandigen und kieshaltigen Boden.

Für die hier gezeigten Pflanzen, die ich Ende Januar ausgebuddelt und eingetopft habe, verwende ich einen Mix aus Resteerde und Vogelsand.
Das Frühlings-Hungerblümchen zählt zur Familie der Kreuzblütler, es ist mit Kohl, Raps und Rettich verwandt.
Seine botanische Zuordnung ist unübersichtlich, da es einige Kleinarten gibt, die sich nur schwer unterscheiden lassen. Der Einfachheit halber spreche ich in diesem Artikel deshalb nur von Draba verna (Quelle).

Merkmale: Pflanzen- & Botanik-FAQ |

Drei Vorbotinnen des Frühlings
Wird Raps das neue Unkraut?
Lepidium didymum
Cardamine lyrata
Lepidium draba
Rorippa austriaca
Arabidopsis thaliana
Calepina irregularis
Sisymbrium loeselii
Brassica oleracea var. sabellica
Blumenkohl
Hesperis matronalis
Brunnenkresse
Lepidium campestre
Anastatica hierochuntica
Blattsenf „Red Giant“
Raphanus sativus var. niger
Brassica oleracea var. gongylodes
Alliaria petiolata
Erysimum cheiri
Cakile maritima
Sisymbrium officinale
Crambe maritima
Rorippa sylvestris
Isatis tinctoria
Brassica oleracea var. acephala
Barbarea vulgaris
Brassica napus
Erysimum-Hybride
Kresse
Malcolmia maritima
Brassica oleracea var. ramosa
Meerrettich
Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Rosenkohl
Brassica oleracea var. sabellica
Cardamine hirsuta
Diplotaxis tenuifolia
Cardamine pratensis
Aurinia saxatilis
Eruca vesicaria ssp. sativa
Cardamine flexuosa
Aubrieta × cultorum „Silberrand“
Schwarzer Rettich
Pak Choi
Berteroa incana
Chinakohl
Lunaria rediviva
Raphanus raphanistrum
Draba verna
Iberis sempervirens
Eruca vesicaria
Lunaria annua
Armoracia rusticana
Kalettes, Kohlröschen
Lobularia maritima
Romanesco
Grünkohl
Eutrema japonicum
Brokkoli, Broccoli
Wirsing
Cardamine pratensis „Plena“
Arabis alpina ssp. caucasica
Bunias orientalis