Dieser Text und auch einige Bilder stammen aus meinem Youtube-Video zu verwildert wachsenden Tomatenpflanzen.
Die sogenannten Berufkräuter aus der Gattung Erigeron üben weder einen Beruf aus noch haben sie eine Berufung. Ihr deutscher Name leitet sich vom Berufen im Sinne von Verhexen ab.
Drei Arten möchte ich hier zeigen, das Südamerikanische Berufkraut (Erigeron bonariensis), das Kanadische Berufkraut (Erigeron canadensis) und das aus Nordamerika stammende Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus).

Diese drei Arten konnten sich erfolgreich außerhalb ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete etablieren. Sie entwickelten sich in vielen mitteleuropäischen Regionen zu einem festen Bestandteil der urbanen Flora.
Zudem besitzen sie invasives Potenzial, sie können sich massenhaft ausbreiten und andere Arten verdrängen. Was aber nicht bedeutet, dass sie das an allen Standorten machen. Sie besiedeln nämlich häufig Habitate, an denen es keine Pflanzen zum Verdrängen gibt.
Je nach Art wachsen die Berufkräuter einjährig oder zweijährig und oft wachsen sie schnell. Wenn die Samen im Frühjahr keimen kann diese Generation bereits im Sommer neues Saatgut hervorbringen.
Blühende Berufkräuter können bis weit in den Winter zu sehen sein.
Die Verbreitung der Samen erfolgt durch den Wind, auf Bestäuber sind die hier gezeigten Arten nicht angewiesen, das erledigen sie selbst.
Für Insekten scheinen sie trotzdem nicht ganz wertlos zu sein. Allerdings könnten die hier gezeigten Krabbler auch auf vielen anderen heimischen Pflanzen überleben.

Zur Gattung der Berufkräuter zählen grob geschätzt mehr als 400 Arten. Von denen einige nativ in Europa vorkommen und andere sich hier derzeit in der Ausbreitung befinden. Wie das Sumatra Berufkraut, das aus Mittel- und Südamerika stammt und nicht aus Asien. Oder das Mexikanische Berufkraut, es wird als Garten- und Parkpflanze verwendet und neigt ein klitzekleinwenig zum Verwildern.

Merkmale: Pflanzen- & Botanik-FAQ |

Lactuca serriola
Leontodon hispidus
Othonna triplinervia
Tanacetum vulgare
Taraxacum sect. Ruderalia
Cirsium vulgare
Dahlia „Mystery Day“
Chrysogonum virginianum
Topinambur
Arctium tomentosum
Erigeron karvinskianus
Eriocephalus africanus
Limbarda crithmoides
Ratibida columnifera
Pallenis maritima
Farfugium japonicum
Solidago „Strahlenkrone“
Sanvitalia procumbens
Solidago virgaurea
Cirsium oleraceum
Ambrosia artemisiifolia
Cirsium palustre
Matricaria chamomilla
Gerbera sp.
Achillea filipendulina
Rudbeckia hirta cv.
Echinacea purpurea „Milkshake“
Galinsoga quadriradiata (Syn. Galinsoga ciliata)
Nickende Distel, Bisamdistel
Gerbera × hybrida
Lactuca sativa
Radicchio
Strauchiges Kraut mit Kompass (Chondrilla juncea)
Ligularia dentata
Centaurea jacea
Coreopsis verticillata cv.
Hieracium murorum
Chrysanthemum cv.
Achillea millefolium
Carlina acaulis
Pericallis „Senetti“
Pilosella aurantiaca
Silphium laciniatum
Kleinia stapeliiformis
Zinnia violacea cv.
Cirsium arvense
Stokesia laevis „Mels Blue“
Römersalat
Tripleurospermum inodorum
Curio citriformis (Pflege)
Coreopsis grandiflora
Carduus acanthoides
Chrysanthemum „Splash Meadow“
Sonchus asper
Dittrichia graveolens
Brachyscome iberidifolia
Hieracium pilosella
Kleinia patriciae
Tragopogon pratensis
Senecio rowleyanus
Echinacea „Hot Papaya“
Chondrilla juncea
Echinacea purpurea
Jacobaea maritima
Helianthus salicifolius
Centaurea scabiosa
Tithonia diversifolia
Senecio vulgaris
Cichorium intybus var. foliosum
Gaillardia aristata „Arizona Sun“
Tanacetum macrophyllum
Bellis perennis cv.
Galatella linosyris
Das Natternkopf-Bitterkraut breitet sich bei uns aus.
Tagetes patula „Disco Orange“
Lactuca tatarica
Senecio serpens
Senecio barbertonicus
Crepis capillaris
Cota tinctoria cv.
Lapsana communis
Stevia rebaudiana
Chrysanthemum zawadskii „Clara Curtis“
Gazania Hybriden
Curio ficoides
Cichorium intybus
Wollkopf-Kratzdistel, Wolldistel
Liatris spicata „Floristan Weiß“
Artemisia absinthium
Carduus crispus
Schwarzwurzel
Antennaria dioica
Senecio scaposus
Tussilago farfara
Onopordum acanthium
Artemisia ludoviciana (cv.)
Mycelis muralis
Scorzonera hispanica
Centaurea diffusa
Chrysanthemum x indicum „Julia“