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Kermesbeere

Phytolacca acinosa

Kermesbeeren

Steckbrief
  1. Trivialname(n): Asiatische Kermesbeere, Indische Kermesbeere, Essbare Kermesbeere
  2. Botanischer Name: Phytolacca acinosa
  3. Familie: Kermesbeerengewächse (Phytolaccaceae)
  4. Herkunft/Verbreitung: Asien (Bhutan, China, Indien, Japan, Korea, Myanmar, Vietnam)
  5. Giftig: Ja, alle Pflanzenteile sind giftig.

Phytolacca acinosa

Phytolacca acinosa

Phytolacca acinosa

Phytolacca acinosa

Merkmale & Eigenschaften

Phytolacca acinosa ist eine mehrjährig wachsende Staude mit bis zu 25 Zentimeter langen Blättern. Ihre kleinen weißen Blüten zeigt sie von Mai bis August, anschließend erscheinen ihre Beeren. Sie sind im reifen Zustand glänzend schwarz und dürften ihr auffälligstes Erkennungsmerkmal sein.

Die Beeren und auch andere Pflanzenteile sind giftig. Der Kermesbeere werden berauschende Wirkungen zugeschrieben (Quelle).

Ihre Verbreitung erfolgt durch Vögel, die ihre Früchte fressen und die unverdauten Samen mit dem Kot ausscheiden.

Im Herbst zieht sich die Asiatische Kermesbeere in ihr dickes Rhizom („Knolle“) zurück um zu überwintern. Sie verträgt Frost bis -20 °C und kann als bei uns winterhart bezeichnet werden.

Herkunft & Lebensräume

Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von China bis in das tropische Asien. Als Zierpflanze wurde Phytolacca acinosa auch in andere Regionen eingeführt und kann dort verwildert wachsend zu finden sein.

In Deutschland und weiteren europäischen Ländern gilt sie als eingebürgerte Art (Quelle).

Die Asiatische Kermesbeere besiedelt sonnige bis halbschattige Standorte, sie gedeiht am besten in gleichmäßig feuchtem, humosem bis sandig-lehmigem Boden.

Zu finden ist sie in Parks, Gärten, auf Böschungen, vor Gebüschsäumen und an Wegrändern. Auch im urbanen Raum ist sie anzutreffen.

Verwendung

Die Kermesbeere eignet sich zur Verwendung als Vasenblume. Die unten gezeigten Triebe hatten beim Schnitt noch keinen Blütenansatz, zwei von den drei haben geblüht. Und das obwohl sie nicht besonders gepflegt wurden. Es gab keine Wasserwechsel oder die Blütezeit verlängernden Zusätze. Nur verdunstetes Wasser wurde nachgefüllt. Die Vase stand am Nordostfenster.

Kermesbeere in Vase